Ichimoku Cloud
Die Ichimoku Cloud wurde 1969 von Goichi Hosada entwickelt. Sie besteht aus Komponenten von Trend- und Momentumindikatoren und setzt sich aus fünf Linien zusammen. Sie umfasst mehrere gleitende Durchschnitte, von denen zwei die sogenannte Wolke bilden. Die Wolke ist die Schlüsselkomponente dieses Indikators, und alle Einstiegs- und Ausstiegspunkte hängen von ihr ab.
Die Ichimoku Cloud hat verschiedene Anwendungsbereiche. Die gebräuchlichste Methode erzeugt Kauf- und Verkaufssignale, wenn der Preis die Cloud nach oben oder unten durchbricht. Wenn eine Kerze die Cloud nach oben durchbricht und darüber schließt, gewinnt der Preis bullisches Momentum und erzeugt ein Kaufsignal. Ebenso gilt: Wenn der Preis die Cloud nach unten durchbricht und darunter schließt, wird der Preis voraussichtlich fallen. Daher wird entweder eine Position geschlossen oder ein Short eröffnet.